Genussbrauerei Krause

seit 24.09.2016

Über uns

Genussbrauerei Krause

Wir sind das Ehepaar Sabine und Uwe Krause und wohnen seit einigen Jahren in der wunderschönen Stadt Görlitz.

Kurz zu unserer Person:

Mein Mann Uwe Krause wurde 1956 in Prenzlau geboren; in Aschaffenburg erlernte er den Beruf des Brauers und Mälzers. Nach 5 Gesellenjahren machte er in Berlin an der TU Versuchs- und Lehranstalt (VLB) seinen Braumeister. Danach arbeitete mein Mann viele Jahre in renomierten Unternehmen wie z.B. der Binding Brauerei in Frankfurt, der Henninger Bräu, ebenfalls in Frankfurt sowie die letzten Jahre bei dem internationalen Unternehmen MBG in Paderborn als Braumeister, Mikrobiologe und Qualitätsmanager.

Ich, Sabine Krause, bin die Geschäftsführerin unseres kleinen Unternehmens und stamme aus Cottbus. Aufgewachsen in Dresden, aber sehr oft bei der Omi hier in Görlitz, habe ich die Stadt kennen und lieben gelernt. Zwischenzeitlich habe ich einige Jahre in Aschaffenburg und Paderborn gelebt und gearbeitet, bis es uns wieder zurück in die alte Heimat hier nach Görlitz zog.

Wir haben 2016 den Entschluss gefasst, in Görlitz eine kleine Brauerei zu eröffnen. Allerdings nicht im üblichen "Edelstahl oder Rustikal- Look", wie so viele Andere. Wir sind auch keine Craft-brewery sondern verstehen uns als eine hübsche, kleine „Boutique - Brauerei“. Wir fanden die geeigneten Räumlichkeiten in der Löbauer Str.28 - Ecke Landeskronstraße, im schönen und historischen Gründerzeitviertel. Am 01. August 2016 haben wir dann unsere Minibrauerei gegründet.

Der Begriff „Görlitzer Brauerei“  erschien uns zu profan und zu lang, da musste mehr Pep rein. Dann kamen wir aus einer Bierlaune heraus auf die Idee, das Firmenlogo wie ein Nummernschild aussehen zu lassen.

GR- LI; wie Görlitz, weil der Görlitzer diese Buchstabenkombination automatisch wie “ Görli“ ausspricht.

Gleichzeitig versteckt sich bei der Aussprache auch der englische Begriff „girlie“  darin,  da schon im alten Ägypten das Bierbrauen und Backen Frauensache war. In den europäischen Klöstern wurde das Bier von Nonnen gebraut, bis heute existieren noch Klöster, wo dieser alte Brauch auch weiterhin Bestand hat. Somit ergaben sich Stadt und Historie in einem. Unser Logo  war geboren.

Mit unser wirklich kleinen "Mini- Anlage" (ca. 70l täglich) können und wollen wir in keiner Konkurrenz zu anderen Brauereien stehen sondern vielmehr die Alternative für Leute sein, die einfach mal "was Anderes" trinken wollen.

Unser Leitspruch

"Wir wollen Bier wie vor 100 Jahren brauen und zeigen, was für ein geschmackliches Potenzial im Bier steckt."

Dabei ist die Bierherstellung vor der Industrialisierung gemeint. Unsere Brauanlagen sind daher auch allesamt selbst konstruiert und gebaut. Jede Tätigkeit ist reine Handarbeit. Von der Bierherstellung, über die Abfüllung in  3/4 Liter Bügelverschlussflaschen, bis hin zu der Etikettierung. Dabei legen wir als langjährige Fachleute auf Qualität die höchste Priorität.

 

Unsere Biere sind grundsätzlich kernig, vollmundig und nicht süß. Die Flaschengärung setzt das „i“ Tüpfelchen und bringt ungeahnte Spritzigkeit und Frische in unser Produkt.

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Das Brauen

Wir fangen mit dem Schroten in unserer selbstgebauten, staubfreien Schrotmühle an. Danach wird das geschrotete Malz  in dem kombinierten Läuter- und Maischebottich eingemaischt, wo der Sud per Hand eingerührt wird. Bereits 40 min nach dem Einmaischen wird die Maische erstmals geläutert, also von den festen Bestandteilen getrennt.

Die etwas trübe Würze (oder auch Dünnmaische) wird über das Läutersieb abgezogen und auf 72 Grad Celsius in einem der drei 27 Liter Sudkessel erwärmt. Die Temperaturerhöhung im Maischbottich findet durch mehrfaches "Zubrühen" der Dünnmaische statt bis die gewünschte Temperatur erreicht ist.

Nach der Verzuckerungsrast bei 74°C wird in die Würzepfannen abgeläutert.

Kurz vor Kochbeginn wird der zertifizierte "Elbe- Saale- Hopfen" beigegeben und mit der Würze so lange gekocht, bis die gewünschte Stammwürze erreicht ist. Die Würze wird nun rasch abgekühlt und unter Zusatz unser selbst hergeführten,speziellen Hefen in die Gärbottiche gefüllt.

Uns stehen 6 Gärbottiche mit je 75 Litern und 2 x100l Bottiche für das Weizenbier zur Verfügung.

Durch den Verzicht des maschinellen Umpumpens und ohne den Einsatz von Rührwerken im gesamten Herstellungsprozess kann das Bier unbelastet seine ganze Vollmundigkeit im Geschmack entfalten.

Nach der Hauptgärung wird das Jungbier unter Zugabe von zurückgestellter "Speiswürze" abgefüllt. Eine mindestens 4-5 wöchige Kaltlagerung in der Flasche bei 5°C schließt sich nun an, wobei sich in dieser Zeit die  Kohlensäure bei ca. 1,6bar Flaschendruck bildet.

Alle diese Arbeitsschritte sind reine Handarbeit. Wir können auf diese Weise ca. 70-80  3/4Liter- Flaschen pro Tag herstellen - und das alles komplett ohne PC und App -   : - ))



 

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